Hier geht es um berufliche Situationen, die komplex sind und durch einen Schritt zurück und den Blick einer unbeteiligten Person verständlicher und klarer werden können. Dadurch kann Entlastung, Überblick und Handlungssicherheit entstehen – und das eigene Arbeiten wieder produktiver und angenehmer werden.
Typische Themen sind zum Beispiel:
Wo Menschen in Führungspositionen Verantwortung tragen, brauchen sie manchmal einen Ort, an dem sie einfach denken, sortieren und klären können – mit Abstand zur gewohnten Rolle. Es kann erleichtern, für diesen Prozess die Leitungsfunktion kurzzeitig abgeben zu können, um neue Lösungen sichtbarer und greifbarer zu machen.
Team-Supervision bietet einen strukturierten Rahmen, um gemeinsam innezuhalten und zu reflektieren. Es gilt, gemeinsam Klärung zu erlangen über die Arbeit an sich und die aktuellen Fälle.
Und ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Wenn viele Menschen gemeinsam Verantwortung tragen, entstehen eigene Dynamiken – manchmal kraftvoll und tragend, manchmal auch reibungsvoll oder erschöpfend.
In der Supervision können mögliche Spannungen benannt und geklärt, Ziele ausgehandelt und ggf. Verantwortungen neu verteilt werden. Gerade in Zeiten großen Veränderungsdrucks – wenn Organisationen und Träger sich neu ausrichten müssen – kann dieser Reflexionsraum entscheidend sein.
Gruppen-Supervision richtet sich an Fachkräfte, die in ähnlichen Berufsfeldern arbeiten, aber nicht im selben Team oder Unternehmen. Das Besondere daran: gemeinsames Lernen aus ähnlichen Erfahrungen in einem geschützten Raum – ohne die Verstrickungen des eigenen Arbeitsalltags.
Ein wichtiger Bestandteil ist in beiden Formaten die Fall-Supervision: das gemeinsame Durchdenken komplexer oder belastender Fälle, das Perspektiven erweitert, entlastet und Handlungssicherheit schafft. Ich bringe dabei auch traumasensibles Wissen mit ein – für Teams, die mit Menschen in belastenden Lebenssituationen arbeiten, ist das oft von besonderer Bedeutung.
Beide Formate eignen sich sowohl für kontinuierliche Begleitung als auch für einzelne Klärungstermine.
Neben Einzel- und Teamarbeit biete ich Workshops, Seminare und Vorträge für Unternehmen, Organisationen und Fachgruppen an.
Mögliche Themen sind zum Beispiel:
Formate können sein: Workshops, Fortbildungen, Team-Tage, Studien-Tage, Vorträge oder Impulsveranstaltungen.
Hochbegabung, Hochsensibilität und AD(H)S bringen besondere Stärken mit – und meist leider auch besondere Spannungen und Herausforderungen.
In allen meinen Angeboten denke ich diese Perspektive gerne mit. Ich finde sie faszinierend. Zudem biete ich spezifisch auf Neurodivergenz ausgerichtete Begleitung an. Darin schauen wir, wie sich das mögliche Vorhandensein einer Neurodivergenz in Ihrem Leben zeigt und wie Sie damit einen guten Umgang finden. Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob eine Neurodivergenz bei Ihnen vorliegt, können wir das zusammen erforschen. Standardisierte Testungen jedweder Art nehme ich nicht vor.
Dieses Angebot richtet sich sowohl an Menschen, die ihre eigene Neurodivergenz besser verstehen und integrieren möchten, als auch an Führungskräfte und psychosoziale Fachkräfte, die mit neurodivergenten Menschen arbeiten.
Ich habe mich intensiv mit diesen Themen befasst und habe viel Verständnis und Sympathie für Menschen, die oft das Gefühl haben, „nirgendwo richtig reinzupassen“, oft missverstanden werden und gleichzeitig große Kreativität, Tiefe und Klugheit in sich tragen – oft begleitet von einer tiefen Sehnsucht nach mehr gutem Kontakt zu sich selbst und anderen. Da lässt sich was machen – und gemeinsam geht es viel leichter!
In meinem Verständnis stehen Menschen, die zu mir kommen, niemals für sich allein – sie sind eingebettet in vielfältige Wechselwirkungen mit ihrer Umwelt, ihrem Körper und ihrer Innenwelt. Diese Zusammenhänge gemeinsam zu verstehen und meine Klient:innen darin zu begleiten, ihre eigene Position und Rolle darin zunehmend im Sinne eigener Ziele, Wünsche und Sehnsüchte zu gestalten, ist ein zentrales Leitbild meiner Arbeit.
Neben der gemeinsamen Reflexion beziehe ich das Unbewusste – und damit auch den Körper mit seiner Sprache – aktiv in die Prozesse ein. Impulse aus Embodiment, Polyvagaltheorie und Traumaforschung leiten mich dabei. Das bedeutet: Ich arbeite grundsätzlich nervensystemorientiert und traumasensibel – nicht als Zusatzangebot, sondern als Grundhaltung.
Ich arbeite gern mit kreativen und szenischen Methoden – Visualisierungen, Symbolaufstellungen –, weil sie helfen, komplexe Situationen sinnlich zu erfassen und das mächtige Unbewusste bewusst zu machen: neue, teils überraschende Perspektiven inklusive. Wo sie sich anbietet, beziehe ich auch die Natur in die Prozesse ein.
Über die Jahre habe ich einen Fokus auf professionelle Selbstfürsorge entwickelt. Menschen, die mit Menschen arbeiten, sind selbst das Instrument ihrer Arbeit – und dieses Instrument bedarf wie jedes Instrument einer guten, sorgsamen Pflege.
Ein weiterer Ausgangspunkt: Erschöpfung und Überforderung sind kein individuelles Versagen – sie zeigen, wie hoch die Anforderungen in Care- und Verantwortungsberufen geworden sind. Selbstfürsorge ist deshalb kein privater Luxus, sondern eine zentrale Kompetenz. Ihr Ziel ist nicht Selbstoptimierung, sondern ein lebenswertes, erfülltes und sinnvolles Leben. Ich zeige Ihnen, wie Sie konkret mehr davon in Ihr Leben holen.
Meine Arbeit ist diskriminierungssensibel ausgerichtet.
Selbstreflexion, Professionalität und Verantwortung sind mir in meiner Rolle viel wert. Deshalb nehme ich regelmäßig Meta-Supervision in Anspruch, bin in Intervisionsgruppen aktiv und bilde mich beständig weiter.
1. Kontaktaufnahme
Sie schreiben mir über das Kontaktformular oder rufen mich an. Ich melde mich werktags meist innerhalb von 48 Stunden zurück und schlage Ihnen zwei, drei Termine für ein erstes Telefonat vor.
2. Telefonisches Erstgespräch
In einem vertraulichen, unverbindlichen und kostenfreien Gespräch von etwa 20 Minuten klären wir Ihr Anliegen und schauen gemeinsam, welches Format der Zusammenarbeit zu Ihrer Situation passt.
3. Erster Termin
Wir nehmen uns 90 Minuten Zeit, Ihr Anliegen und Ihre Bedürfnisse genauer zu verstehen und mögliche Ziele der Zusammenarbeit zu klären. Dieser Termin wird regulär vergütet – und er gilt für beide Seiten als Möglichkeit zu entscheiden, ob eine Zusammenarbeit passt.
Bei Teams spreche ich zunächst mit der Leitungs- oder Auftraggebenden Person. Wie der erste gemeinsame Termin mit dem Team gestaltet wird, klären wir dann gemeinsam.
Ich arbeite auf Deutsch und Englisch.
Ein Einzeltermin dauert in der Regel 90 Minuten – das ermöglicht ein gutes Ankommen, konzentriertes Arbeiten und einen integrierenden Abschluss, der hilft, das Erarbeitete in den Alltag mitzunehmen. In bestimmten Situationen sind auch 60 Minuten sinnvoll. Was für Sie stimmig ist, klären wir im Vorgespräch.
Bei Gruppen und Teams dauern die Termine mindestens 90 Minuten, oft auch länger.
Die Anzahl der Sitzungen hängt von Ihrem Anliegen ab. Mein Ziel ist es, Sie so lange wie nötig und so kurz wie möglich zu begleiten. Manche Themen lassen sich in einer oder wenigen Sitzungen klären – anderes braucht mehr Zeit oder ist, wie in der Supervision, von vornherein auf eine regelmäßige Frequenz und einen definierten Zeitraum ausgerichtet. Was Sie brauchen, schauen wir gemeinsam an. Sie entscheiden – ich gebe Entscheidungshilfen.
Die Frequenz kann je nach Anliegen zwischen zwei und zwölf Wochen liegen. Bei Supervision hat sich ein Rhythmus von vier bis sechs Wochen bewährt.
Meine Sitzungen finden im Kundentreffpunkt Altona statt – Ehrenbergstraße 59, 22767 Hamburg, nur 5 Gehminuten vom Bahnhof Altona. Die Räume bieten eine ruhige, geschützte Atmosphäre für Coaching, Supervision und Beratung.
Auf Wunsch komme ich auch zu Ihnen in die Einrichtung oder wir arbeiten online – manchmal bietet sich sogar das Gehen in der Natur an. Sprechen Sie mich einfach darauf an.
Die Preise orientieren sich an den ortsüblichen Preisen für Supervision und Coaching in Hamburg. Genaueres besprechen wir, wenn ich im persönlichen Vorgespräch mehr über Ihr Anliegen und Ihre Wünsche erfahren habe.
Supervision oder Coaching wird häufig von Arbeitgeber:innen mitfinanziert oder kann oft, wenn Sie es selbst bezahlen, steuerlich abgesetzt werden. Das traumasensible Coaching ist eine Selbstzahler:innen-Leistung. Auch diese kann ggf. von der Steuer abgesetzt werden.
Meine Leistungen sind umsatzsteuerbefreit.
