Hier bin ich (wieder) verwurzelt, auf Pfaden der Vergangenheit der Zukunft entgegen.
Kommst du mit?
Ich bin Katja, 51 Jahre alt und lebe in Hamburg. Mein beruflicher Hintergrund liegt im Bildungsbereich. Über viele Jahre habe ich an den unterschiedlichsten Orten und in verschiedenen Räumen gearbeitet, begleitet und gestaltet – mit Begeisterung und einem immer sensibleren Blick für das, was oft unter der Oberfläche liegt: Beziehungsmuster, Traumata und strukturelle Begrenzungen.
Das war trotz aller Schwierigkeiten oft beglückend, erfüllend und schön. Es machte mir Freude, mich mit Menschen zu verbinden und gemeinsam an Projekten und Zielen zu arbeiten, zu experimentieren und zu spielen.
Es war ein Vergnügen, mich tief in Themen einzuarbeiten und die Essenzen an andere weiterzugeben. Dabei verlor ich manchmal Zeit, Raum und meine eigenen Grenzen aus den Augen. Lange hielt ich das für unvermeidlich und unveränderlich – bis mein System mir eines Tages klar machte: So geht es nicht mehr weiter. Es wird Zeit, etwas zu verändern. Das Leben klopfte an. Unüberhörbar.
Nun habe ich Glück im Unglück gehabt. Ich wusste etwas mit der Situation anzufangen und konnte diese Krise als Gefahr wahrnehmen und als Chance nutzen.
Ich begann mehrere fachliche Weiterbildungen – zu systemischer Beratung, Psychotraumatologie und Nervensystemwissen, zu Wildnispädagogik und in szenisch-kreativem Fokus. Themen wie kreative Ausdrucksformen, achtsame Selbstbegegnung, soziale Verantwortung und gelebte Naturverbindung beschäftigen mich schon lange und finden jetzt endlich mehr Raum und Verwirklichung. Sie fließen auch hier in mein Denken und Schreiben ein.
Dieser Blog ist Teil meines Reflexionsprozesses. Ich möchte Gedanken teilen, Fragen stellen, Verbindungen knüpfen – nicht als fertige Expertin, sondern als eine, die forscht, vertieft, entfaltet.
Vielleicht finden sich in meinen Texten auch Impulse für dich. Ich hoffe das und wünsche dir viel Freude und Inspiration!
Selbstfürsorge ist mehr als Wellness – sie ist ein kraftvolles Konzept, das auch gesellschaftliche Strukturen hinterfragt. Erfahre, warum radikale Selbstfürsorge gerade für Menschen in helfenden Berufen ein notwendiger Weg zu mehr Resilienz und Wohlbefinden ist.
Was passiert in unserem Körper, wenn wir uns sicher oder bedroht fühlen? Die Polyvagaltheorie erklärt, wie unser Nervensystem uns reguliert – und warum dieses Wissen für psychosoziale Fachkräfte so wertvoll ist.
Viele Fachkräfte sind im Job oft „auf Durchzug“ geschaltet und spüren sich kaum noch. Warum das auf Dauer gefährlich ist und wie der Weg zurück in den Körper helfen kann, erfährst du in diesem Beitrag.
Etwa acht Mal im Jahr teile ich traumasensible, neurodivergente und hoffnungsvolle Impulse mit dir – zu Arbeitswelt, Heilung, Hoffnung, und mehr. Ehrlich, wertschätzend und ohne Spam. Du kannst dich jederzeit abmelden.
