Ein bisschen mehr von mir.

Nehmen Sie gern Platz… 

Menschen interessieren mich. Ich habe viele Jahre in anspruchsvollen Institutionen mit unterschiedlichsten Menschen gearbeitet – in schulischen und sozialen Kontexten, in der Eingliederungshilfe, in der Resozialisierungsarbeit, in medizinischen Teams, in Vereinen und im Ehrenamt. Insgesamt rund zwanzig Jahre.

Wie so oft hat auch meine Begeisterung für das Thema Selbstfürsorge einen persönlichen Antrieb: Ich kenne Erschöpfung und das Gefühl, dass etwas grundlegend nicht mehr stimmt, aus eigener Erfahrung. Durch intensive Weiterbildung und die Begleitung vieler Menschen in ähnlichen Situationen habe ich sehr konkret gelernt, was es braucht, um wieder handlungsfähig, sicher und lebendig zu werden.

In meiner freiberuflichen Arbeit erfüllt mich heute vieles: die Tiefe und Stille der Einzelarbeit, die Dynamik von Gruppen und Teams – und das Weitergeben von Wissen, das ich seit jeher liebe.

Ich arbeite gern in Kontexten mit sehr diversen Menschen – und es liegt mir besonders am Herzen, diejenigen zu stärken, die in unserer Gesellschaft mehr Gegenwind haben als andere.

Nach über zwanzig Jahren Berlin lebe ich seit einigen Jahren wieder in Hamburg und im Norden – das Wetter und die Landschaft mit ihren Menschen und das Moin haben mir gefehlt. Offenbar weiß manchmal etwas in uns, wo wir hingehören.

Bank mit Blick auf Elbe und Hamburger Hafen, Süllberg
Katja Sommer, systemische Supervisorin, vor der Elbe im Sonnenuntergang

Was mir wichtig ist

Finden, was wirkt – das führt mich, das begeistert mich. Ich lese viel, am liebsten wissenschaftliche Fachbücher von Menschen, für die Praxis und Theorie zusammengehören. Und manchmal Poesie.
Träumen, Forschen, Prüfen und Weiterentwickeln – so eine Freude!

Als Wildnispädagogin verbringe ich wieder mehr Zeit draußen – und spüre neu: Alles hängt mit allem zusammen, alles verändert sich. Das Leben bewegt sich in Rhythmen. Wie die Elbe kennen auch wir Zeiten des Kommens und Gehens. Dass die Ebbe zum echten Leben dazugehört, wird in unserer Gesellschaft gern unterschlagen.

Die Jahreszeiten, das Lagerfeuer, die Tiere – sie erinnern mich daran: Wir sind einander ähnlicher als verschieden. Schwieriges wird leichter, wenn wir nicht alleine damit sind. Dann können wir den Dingen einen Sinn geben. Und plötzlich ist das Leben größer, als es uns alleine schien.

Das trage ich in meine Arbeit in der Stadt. Für diesen Nährboden bin ich dankbar – und für meine fabelhafte Arbeit, in der ich auch erleben darf, wie Menschen in meiner Gegenwart wieder in Sicherheit, Verbundenheit und Würde zurückfinden. Das ist wunderschön.

 

Meine Qualifikationen

 

Supervision & Coaching

Szenisch-kreative Supervisorin & Coach (DGSv) · 2024–2026 · Institut für Soziale Interaktion Hamburg

 

Systemische Beratung

Systemisch-psychologische Beraterin · 2023–2024 · HISL Hamburg

 

Nervensystem & Trauma 

Selbstfürsorge mit PEP® · 2026 · Antonia Pfeiffer 

Polyvagal-Zertifikat · 2025 · Polyvagal-Akademie

Coach für Neurosystemische Integration® · 2023–2024 · Verena König Weiterbildungen

Heilpraktikerin für Psychotherapie · 2017 · Gesundheitsamt Berlin

 

Neurodivergenz

Hoch- und Höchstbegabung · 2025 · Frauke Niehues

AD(H)S im Erwachsenenalter · 2025 · Nicolas Semmler

 

Natur & Wildnis

Natur- und Wildnispädagogin · 2021–2025 · Wildnisschule Wildeshausen

 

Beruflicher Hintergrund

Lehrerin für Kunst, Theater und Evangelische Religion · 2007–2025

Kunst-, Theater- und Religionspädagogik · Erstes und Zweites Staatsexamen · Universität der Künste Berlin